Pension Kristall*** Urlaub in unserer familienfreundlichen Frühstücks-Pension in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Peter und Maria Soller, Bramberg/Wildkogel (Salzburg).

Nationalparkgemeinde Bramberg

Blick auf Bramberg am Wildkogel (Sonnseite)

Der Ortskern liegt am Südfuß des 2225 m hohen Wildkogels. Unser Haus befindet sich im Ortsteil Steinach und ist nur fünfzehn Gehminuten vom der Ortsmitte entfernt. Im Altertum war das Gebiet um die Gemeinde Bramberg Zentrum des Kupfererzabbaus. Das Leitengut wurde bereits 925 urkundlich erwähnt. 1829 wurde der Erzabbau wieder aufgenommen, 1976 endgültig beendet. Heute ist der Tourismus der wesentliche Wirtschaftsfaktor der Region.

Kurze Geschichte des Ortes

Steinachbauer neben der Pension Kristall

1959 wurden bei Grabungen im Ortsteil Dorf Urnengräber aus der Hallstattzeit entdeckt, was darauf schließen lässt, dass in Bramberg bereits seit rund 3000 Jahren Menschen siedeln. Auch aus der Römerzeit wurden zwei Kaisermünzen gefunden. Der älteste Bauernhof wird 925 urkundlich erwähnt. Bramberg war wie Rauris und Hüttschlag ein Bergbauort. Um 1400 befand sich im Ortsteil Wenns eine Schmelzhütte. Gemäß einer Vertragsurkunde aus dem Jahre 1510 wurde das in Bramberg abgebaute Kupfersulfat nach Augsburg (Fugger) geliefert. Unterdrückung, Herrscherwillkür und zu hohe Steuern führten 1525 zu einem Bauernaufstand in Bramberg. 1809 drangen bayrische und französische Truppen in den Ort ein. Der Bergbau in Bramberg brachte recht bald Umweltprobleme mit sich. Bereits 1554 gab es nachweisliche Beschwerden über Ruß- und Schmelzschäden, und ab 1605 leistete die Hofkammer hierfür Entschädigungen. Die Schließung der Gruben in Bramberg führte zu einer regionalen Wirtschaftskrise. Viele Menschen emigrierten in die Städte oder ins Ausland. Als einzige, ganz besondere Abbaustätte blieb das Smaragd-Bergwerk im Habachtal (das einzige Smaragd-Vorkommen in Europa) erhalten. Erst das Aufkommen des Tourismus führte zur Verbesserung der damaligen tristen Wirtschaftslage. Heute ist die aufstrebende Ortschaft als Nationalparkgemeinde Teil des größten Naturschutzgebietes Österreichs.

Kulturschätze

Die spätgotische Pfarrkirche wurde 1505–11 errichtet, 1887–89 wurde das Kirchenschiff nachträglich verlängert. Besonders sehenswert sind die barocken Altäre mit gotischer Steinguss-Pieta (um 1400) und das Kruzifix von 1646.

Museum Bramberg | Neben den vielen Besonderheiten des Dorfes und der Region sind hier Bilder des bekannten Malers Josef Stoitzner ausgestellt, einen weiteren interessanten Schwerpunkt bietet die Bienenausstellung im Dachgeschoß. Dem Museum angeschlossen ist ein großer Freiluftbezirk mit Mühle, Brennhütte, Säge, Rechenmacherhütte, Holzknecht-Sölde und einer informativen Bergbauabteilung. Das gesamte Museum Bramberg wurde 2010 grundlegend überarbeitet. In der neu gestalteten Ausstellung »Mensch und Kultur« wird nun die Regionalgeschichte zum Leben erweckt. Das neue Herzstück des Museums bildet die Nationalparkausstellung »Smaragde und Kristalle«. Die hier gezeigten Kristallschätze der Hohen Tauern üben ihre eigene Faszination auf den Besucher aus, der wie nirgendwo sonst Zugang zu Schönheit und Formenreichtum der heimischen Mineralien erlangen kann. Die für die menschliche Vorstellungskraft schwer fassbaren Prozesse der Mineralentstehung und der Kluftbildung werden anschaulich erklärt, ausgewählte Smaragde, der größte Rauchquarz der Ostalpen, bizarre Epidote, der riesige Skelettquarz, Bergkristalle, Sphene und Fluorite stehen beispielhaft für die Vielfalt der heimischen Mineralien. Zusätzlich erläutern Filme und Animationen das Vorkommen der Mineralien in der Natur und ermöglichen einen Einblick in den mühseligen Abbau in vergangenen Zeiten.

 

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