Pension Kristall*** Urlaub in unserer familienfreundlichen Frühstücks-Pension in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Peter und Maria Soller, Bramberg/Wildkogel (Salzburg).

Nationalpark Hohe Tauern

Hohe Tauern, Gebirgskette vom Wildkogel aus betrachtet

1981 wurde der Nationalpark Hohe Tauern als das flächengrößte Naturschutzgebiet Mitteleuropas gegründet. Er umfasst heute mit Anteilen an den Bundesländern Salzburg, Tirol und Kärnten ein Gebiet von 1800 km2. Der Höhenunterschied vom tiefsten bis zum höchsten Punkt beträgt in etwa 2600m. Nach der letzten Eiszeit vor circa 12.000 Jahren blieb das heutige Nationalparkgebiet als Steinwüste zurück, die nach und nach von Pflanzen und Tieren besiedelt wurde. Bis heute führen viele Pflanzen und Tiere im kargen Hochgebirge ein Leben an der Existenzgrenze. In den Wäldern finden sich Fichten, die ursprünglich aus den Balkanländern stammten, Lärchen und Zirben aus der asiatischen Taiga sowie rund 10.000 Tierarten, darunter geschützte Arten wie Steinadler, Steinbock, Bartgeier, und ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Gebirgspflanzen wie Edelweiß, Orchideen, Zirben und Arnika. Der Salzburger Anteil des Nationalparks umfasst das Wildgerlostal, das Krimmler Achental, das Ober- und Untersulzbachtal, Habachtal, Hollersbachtal, Felbertal, Stubachtal, Kapruner Tal, Fuscher Tal, Rauriser Tal, Gasteiner Tal, Großarltal und Murtal.

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Ein steter Wechsel: Die Gletscher der Tauern

Dort, wo die sommerlichen Temperaturen nicht ausreichen, den im Winter gefallenen Schnee zu schmelzen, wachsen die Gletscher an. Diese Schneeschichten, verwandelt in Firn, verfestigen sich zum mächtigen Gletschereis. Die größten Gletscher im Nationalpark sind der Großvenediger- und der Pasterzengletscher mit 9 km Länge.

Tiere der Nationalparkregion

Eichkätzchen, Nationalpark Hohe Tauern

Steinbock | Bis ins 18. Jahrhundert herrschte der Volksglaube, dass in den entlegenen Alpentälern menschenköpfige Schlangen und andere Ungeheuer hausten. Eine magische Vorstellung, die auch den Steinbock betraf – fast jedem Körperteil dieser Wildziege schrieb man Heilkräfte zu. Das Gehörn sollte gegen Vergiftungen helfen, das Blut des Steinbocks Stärke und Kraft verleihen. Diese von der Volksmedizin tradierten wundersamen Heilwirkungen führten Mitte des 18. Jahrhunderts zur Ausrottung der imposanten Gebirgsbewohner. Der heute im Nationalpark beheimatete Steinbock wurde daher wieder neu angesiedelt, nun leben hier wieder mehr als 50 Stück der seltenen Tierart.

Gemse | Bei dem scheuen Gamswild handelt es sich um eine an die Gebirgswelt optimal angepasste, weit verbreitete Ziegenart. Die flinken horntragenden Herdentiere bewohnen vorwiegend felsige Gebiete und sind exzellente Kletterer.

Rotwild | Während man den Rothirsch im Sommer kaum zu Gesicht bekommt, da er durch die dichten Wälder der Täler streift; ist er im Herbst, in der Brunftzeit, auf seinen Wanderungen gut zu beobachten. Das Reh zieht im Winter vom Hochgebirge in die unteren Waldregionen.

Wildschaf (Mufflon) | Der Mufflon, der Vorfahre unseres heutigen Hausschafs mit beeindruckenden schneckenförmigen Hörnen, bewohnt in Rudeln die Wälder des Kapruner und Rauriser Tals.

Murmeltier | Dieses urtümliche Nagetier, ein Relikt aus der Eiszeit, lebt in Kolonien an den freiliegenden Südhängen der Alpentäler. Bei Gefahr stößt es einen gellenden Pfiff aus und verschwindet blitzartig in seinem Bau, in ausgeklügelten unterirdischen Gangsystemen. Rund um das Murmeltier rankt sich allerlei Volksglauben: Das »Mankeischmalz« gilt als Medizin gegen Rheuma, und wenn das Murmel seinen Bau fest mit Heu und Erde zustopft, soll ein strenger Winter kommen.

Wiesel | Das äußerst scheue, flinke kleine Raubtier bevorzugt Landschaften, die ihm ausreichend Schlupfwinkel bieten, wie Almrosen- und Legföhrenhänge.

Steinadler | Der Steinadler, der größte Greifvogel der Alpenregionen, wird als »König der Berge« bezeichnet. In Salzburg leben heute 15 Paare im Rauriser Tal und Habachtal.

Gänse- und Weißkopfgeier | Die großen Aasfresser sind im Rauriser Tal, Felbertal, Habach- und Hollersbachtal beheimatet. Ein bis zwei Kundschafter der in Kolonien lebenden Greifvögel suchen nach Aas und zeigen ihren Artgenossen in charakteristischen kreisenden Flugbewegungen die Futterplätze an.

Almwirtschaft: Kultivierung der Tauerntäler

Alm mit Kühen, Wildkogel

Vermutlich begann die Besiedelung des Tauerngebiets mit der Suche nach Erzen in den Tauerntälern. So wurden die Zonen oberhalb der Waldgrenzen, die Almen, kultiviert. Im Nationalpark liegen nicht nur Naturlandschaften innerhalb der Schutzzone, sondern auch von Bauern geschaffene Kulturlandschaften. Das Gebirge wird für die Almwirtschaft genutzt: für Futterproduktion und den Auftrieb des Viehs im Sommer.

Buchtipps: Nationalpark Hohe Tauern

  • Wanderkarten | Nationalpark Hohe Tauern, 3-teiliges Wanderkarten Set, Kompass-Verlag
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  • Bildband | Nationalpark Hohe Tauern, Pusted Verlag, 2002
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